MoneyControl – Wie alles begann

Viele von euch nutzen MoneyControl vielleicht schon seit mehreren Jahren und sind begeistert von der App. Aber wusstet ihr eigentlich, wie der digitale Haushaltshelfer entstanden ist? Nein? Dann wird es höchste Zeit 🙂. Denn wir sind von Grund auf überzeugt von MoneyControl und das sagen wir nicht nur, weil wir damit unser Geld verdienen!

Zu Beginn aller Entwicklungsarbeit stand ein Problem im Raum: Unser Geschäftsführer und Chefentwickler Stefan war auf der Suche nach einem Haushaltsbuch 2.0 und hat einfach keines gefunden, das seine Ansprüche erfüllt. Wie gut, wenn man Informatiker ist und eine eigene Firma für Softwareentwicklung gegründet hat: Man programmiert kurzerhand selbst, was man braucht. Aber fangen wir doch beim Anfang an. Dafür gehen wir rund zehn Jahre in der Zeit zurück:

Stefan uns seine Frau planten 2008 ihren Hausbau. Vor allem im Vorfeld eines solchen Mammut-Projektes ist es beinahe unerlässlich, seine Finanzen extrem gut im Blick zu behalten. Das fängt schon damit an, das Finanzierungsvolumen zu berechnen und die Rückzahlungsraten festzulegen. Wer nicht weiß, wie viel er im Monat eigentlich ausgibt, kann hier ganz schön daneben greifen. Denn ein Kredit läuft in der Regel über mehrere Jahrzehnte. Finanzielle Engpässe sollten in jedem Fall einkalkuliert werden, aber auch all die kleinen versteckten Kosten, wie das Frühstück beim Bäcker, der schnelle Einkauf in der Mittagspause oder aber die Tageszeitung am Kiosk. Stefan hat bis dato eine klassische Tabelle auf dem PC geführt. Denn Smartphones waren vor knapp zehn Jahren noch nicht so weit verbreitet wie das heute der Fall ist.

Das Problem: Wer schon einmal eine Liste per PC geführt hat, der weiß, dass das ganz schön umständlich sein kann. Der PC ist in der Regel nicht permanent dabei, das heißt: Alle Ausgaben und damit Bons müssen über die Woche gesammelt werden und bei Gelegenheit in die Tabelle eingetragen werden. Schwierig wird das vor allem bei Ausgaben, für die wir keinen Kassenzettel erhalten, wie etwa die Tageszeitung aus dem Büdchen. Bei dieser Variante des Haushaltsbuches gehen euch wahrscheinlich viele kleine Posten durch die Lappen, außer ihr seid extrem diszipliniert und setzt euch jeden Abend hin. Seid ehrlich zu euch und überlegt, ob ihr das wirklich über einen langen Zeitraum durchhalten würdet. Denn ein Haushaltsbuch ist nur wirklich nützlich, wenn es gewissenhaft geführt wird.

Stefan ist irgendwann dazu übergangen, Haushaltsbuch-Programme für den PC zu testen. Allerdings waren die eher umständlich und auch nicht so richtig praktikabel. Zeit, zu handeln! Er hat schon während seines Studiums eigene Software entwickelt und verkauft. Nach der Uni hat Stefan dann recht schnell seine GmbH gegründet. Die Smartphone Apps – wie wir sie heute kennen – wurden immer beliebter und unser Chef-Entwickler hat sich auf die Suche nach einem digitalen Haushaltsbuch für das Mobiltelefon gemacht. Er hat einige Apps ausgetestet und auch hier war nichts Passendes dabei. Die meisten Apps waren eher Buchhaltungslösungen, die bisher auf dem PC liefen. Stefan wollte aber keine Buchhaltungsabteilung, sondern schnell und einfach Eingaben erledigen können. Das war das große Ziel von MoneyControl. So hat er ein Haushaltsbuch für seine Familie und sich entwickelt und diese zum Hauptprodukt seiner Firma gemacht.

Und das Beste: Er ist noch immer überzeugt davon, dass das Haushaltsbuch die beste und eigentlich auch einzige Methode ist, um die eigenen Finanzen in den Griff zu bekommen und unter dem Strich mehr Geld zu haben. Ihr seht, MoneyControl ist ein Herzensprojekt. Und aus diesem Grund legen wir viel Wert darauf, immer weiter an ihm zu arbeiten. Ihr dürft sicher sein, dass wir auch in den kommenden Jahren immer neue Funktionen für euch entwickeln werden, die das Haushaltsbuch auf dem Smartphone quasi unersetzlich werden lassen.

Ob ihr nun einen Hausbau plant, einfach nur schauen wollt, wie ihr im Alltag mit eurem Geld haushaltet oder auf einen schönen Urlaub in der Karibik spart: MoneyControl steht euch jederzeit zur Seite. Denn das Smartphone ist meist immer dabei. Und wenn ihr eure Ausgaben direkt eingebt, dann ist die Gefahr, dass ihr Dinge vergesst, auf jeden Fall gering. Und nach einigen Wochen geht euch der Griff zum Smartphone wie von selbst von der Hand. Nur Mut, es kann mit MoneyControl nur besser werden :-).

Wir wünschen euch viel Spaß bei eurer Finanzplanung und drücken euch die Daumen, dass ihr eure Ziele früher oder später erreicht!

MoneyControl – eine kleine Investition für eine finanziell gesunde Zukunft

Warum kostet MoneyControl eigentlich Geld?

Ihr habt euch vielleicht schon einmal gefragt, warum MoneyControl in der Vollversion Geld kostet? Vor allem, warum ihr jede Version einzeln kaufen müsst, obwohl ihr die App schon auf einem anderem Betriebssystem gekauft habt?

Wir möchten diesen Blogbeitrag dazu nutzen, euch die Hintergründe noch einmal näherzubringen. Denn Transparenz ist und wichtig. Mindestens genauso wichtig wie der Schutz eurer Daten.

App Stores: Die Strukturen sind vorgegeben

Die mobilen Versionen von MoneyControl (iOS, Android, etc.) werden über die verschiedenen App Stores von Apple, Google und Co. angeboten. Dort sind wir „nur“ Entwickler der App, während der Verkauf komplett von den Stores abgewickelt wird. Stellt euch einfach vor, wir würden keine Apps entwickeln sondern Gummibärchen produzieren, und es ginge nicht um die App Stores, sondern um verschiedene Supermärkte:

Geschäft B weiß nichts davon, dass ihr schon in Geschäft A eines unserer Produkte gekauft habt. Selbst wenn diese Informationen zwischen den Geschäften ausgetauscht würden, hat Geschäft A keinen Grund dazu, euch das Produkt zu schenken, nur weil ihr es zuvor auch schon in Geschäft B gekauft habt. Das gilt bei Gummibärchen genau wie bei Apps.

Wir selbst erhalten von den Stores nur reine Verkaufszahlen und keinerlei andere Informationen über die Käufer. Daher können auch wir keinen Rabatt in den Stores anbieten. Selbst wenn das technisch möglich wäre, verbieten die Stores explizit alle Verkaufsmöglichkeiten (etwa Freischaltcodes oder ähnliche Rabatte), die an ihnen vorbei gehen. Die Stores haben Kosten durch den Betrieb der Server und der gesamten Infrastruktur. Da ist es nachvollziehbar und auch irgendwie fair, dass es ist wie es ist.

Entwicklerarbeit: Jede Version ist anders

Obwohl es also technisch gar nicht möglich ist, beschweren sich viele Nutzer, dass sie die App mehrfach kaufen müssen, wenn sie die auf verschiedenen Plattformen nutzen möchten. Aber bevor ihr euch ärgert, bedenkt bitte: Im Prinzip zahlt ihr nicht doppelt. Man kauft nicht zweimal dieselbe App sondern zwei verschiedene Versionen für zwei verschiedene Plattformen.

Natürlich erfüllt die App auf allen Plattformen dieselbe Aufgabe, trotzdem verwendet ihr nicht dieselbe App. Die Plattformen (also iOS, Android, macOS, Windows, etc.) unterschieden sich untereinander sehr stark. Es ist nicht möglich, eine iOS App auch unter Android zu installieren, eine macApp läuft nicht unter Windows und so weiter J.

Hinter jeder Version der App steht eine komplett neue Entwicklung. Die Idee war natürlich immer dieselbe, ansonsten steckt aber in jeder neuen Version eigene Arbeit, Zeit und Geld.

Hier verhält es sich wie bei Buch, Hörbuch, Kinofilm und DVD: Obwohl immer dieselbe Geschichte erzählt wird, müsst ihr im Kino bezahlen, auch wenn ihr vorher schon das Buch gekauft habt. Bei der DVD wird sogar genau dasselbe Material verwendet wie beim Kinofilm. Trotzdem müsst ihr die separat kaufen. So ist es auch bei Apps.

Bei MoneyControl sind aber zumindest mit einem Kauf direkt alle Updates enthalten. Teil 2 von einem Kinofilm kann man aber nicht kostenlos sehen, nur weil man schon Teil 1 besucht hat.

Updates: Wir bleiben für euch am Ball

MoneyControl ist seit mehr als fünf Jahren am Markt. Wer die App regelmäßig nutzt, stellt fest, dass wir immer wieder Updates einspielen. Wir stecken viel Zeit in die Weiterentwicklung. Das unterscheidet uns von vielen anderen Entwicklern, die nach wenigen Monaten den Support für ein Produkt einstellen. Wir denken, dass ein digitales Haushaltsbuch über einen langen Zeitraum funktionieren muss. Darum investieren wir unsere Energie in genau diese Weiterentwicklung. Vielleicht habt ihr gemerkt, dass wir auch im Kundenkontakt viel Wert darauf legen, eure Meinung zu hören. Denn ihr nutzt die App täglich und euer Feedback unterstützt uns bei der Weiterentwicklung.

Bonus beim Nutzung der WebApp

Auf die Verkäufe in den verschiedenen App Stores haben wir – wie beschrieben – leider keinen Einfluss. Dort können wir keine Funktionen freischalten oder Rabatte anbieten, denn wir sind nur Entwickler aber nicht Verkäufer.

Das ist bei der WebApp anders. Die läuft auf unseren Servern und wird auch von uns direkt verkauft. Dort haben wir also die Möglichkeit, euch mit Rabatten zu entlasten, wenn ihr nicht nur die WebApp, sondern auch eine der mobilen Versionen nutzt.

Die WebApp komplett kostenlos freizuschalten, wenn man schon eine der mobilen Versionen gekauft hat, ist nicht möglich. Die laufenden Kosten für Server, Datenübertragungen und Co. müssen nämlich finanziert werden. Habt ihr aber in der WebApp das 12 Monatspaket gekauft und synchronisiert diese mit einer mobilen Version von MoneyControl mit gekauftem PremiumUpdate, erhaltet ihr automatisch einen Bonus über zwei kostenlose Monate.

Diese Bonusmonate haben einen Wert von 6 Euro und dienen damit quasi als Erstattung für den vorherigen Kauf des PremiumUpdates in den App Stores. Das PremiumUpdate kostet in der iOS und Android Version 2,99 EUR. Durch die Bonusmonate erhält man dieses also auf beiden Plattformen quasi kostenlos.

Hat man die App auch noch auf weiteren Plattformen gekauft, genügen die Bonusmonate natürlich nicht, um diese Käufe komplett aufzuwiegen. Dann hat man aber auch als Wert die App für mehrere Plattformen erhalten.

Klein, aber ehrlich und sicher

Wir sind ein kleines deutsches Entwicklerteam. Unsere App ist komplett „Made in Germany“. Das heißt für uns: Wir halten uns an die strengen Datenschutzlinien, die in der Bundesrepublik gelten. Eure Daten sind bei uns sicher. Wir verkaufen sie nicht weiter. Wir finanzieren unsere Arbeit über die Premiumversionen und fühlen uns mit dieser Variante deutlich wohler. Ihr müsst bei unseren Apps keine persönlichen Daten eingeben. Mit den Einnahmen der WebApp bezahlen wir übrigens auch die Server. Als kleines Unternehmen sind unsere Kosten hier natürlich höher als bei Google & Co. die ganze Rechenzentren selbst betreiben. Das können wir in diesem Umfang gar nicht leisten. Außer, ihr animiert alle eure Freunde dazu, MoneyControl zu kaufen J – dann wird das vielleicht irgendwann mal etwas.

Ihr seid zufrieden?

Wenn ihr MoneyControl gut findet, dann denkt daran, uns eine Bewertung im Store zu hinterlassen. Damit unterstützt ihr nicht nur uns, sondern gebt auch anderen Usern eine Hilfestellung bei der Entscheidung für oder gegen eine App. Ihr findet uns übrigens auch auf Facebook und Twitter. Wenn ihr Fragen habt, könnt ihr uns dort jeder Zeit erreichen. Wir bemühen uns, immer schnell zu reagieren. Jetzt wünschen wir euch aber erst mal weiterhin viel Spaß bei der Planung euer Finanzen mit MoneyControl.

Wir freuen uns natürlich über Kommentare von euch :-)! Hat sich der Kauf der App für euch gelohnt?

Facebook: https://www.facebook.com/PrimocoApp/

Twitter: https://twitter.com/primocoapp

 

Mit dem Haushaltsbuch durchstarten

Ihr habt euch im neuen Jahr vorgenommen, mehr für eure Finanzen zu tun und habt euch deshalb MoneyControl auf eure Smartphones geladen? Herzlichen Glückwunsch, das ist schon mal der erste Schritt in die richtige Richtung :-). Mit MoneyControl erhaltet ihr nach ein paar einfachen Schritten ganz schnell einen wunderbaren Überblick über eure Einnahmen und Ausgaben. Der Aufwand ist minimal.

Die Versionen für iOS, macOS, Android und Windows können kostenlos aus den jeweilgen App Stores geladen werden. Darin können dann bis zu 20 Buchungen pro Monat und 3 Fixbuchungen verwaltet werden. Die Beschränkung wird durch einen einmaligen In-App Kauf dauerhaft aufgehoben.

Ihr nutzt die WebApp? Dort gibt es keine Beschränkung der Buchungen, das gesamte Haushaltsbuch kann einen Monat kostenlos getestet werden.

  1. Der Start – So geht’s los

Gleich nach dem Öffnen der App auf eurem Smartphone landet ihr auf der Übersichtsseite. Ihr werdet sehen, dass wir zwei Beispielbuchungen hinterlegt haben, sie sollen euch ein wenig verdeutlichen, wie das Haushaltsbuch funktioniert. Es handelt sich um ein Gehalt in Höhe von 1.500 Euro als Einnahme sowie einer Miete in Höhe von 500 Euro als Ausgabe. Die Beispielbuchungen könnt ihr ganz einfach löschen oder bearbeiten: Geht dazu einfach auf die Seite „Buchungen“ und klickt dort auf die jeweilige Buchung. Ihr könnt für jede Buchung übrigens nicht nur eine Kategorie und ein Konto festlegen, sondern auch ein Belegfoto hinterlegen (wenn ihr euch für die Vollversion entschieden habt).

Im unteren Bereich der Übersichtsseite seht ihr zwei Buttons: „Neue Ausgabe“ sowie „Neue Einnahme“, so könnt ihr ohne große Umwege ganz schnell weitere Buchungen eintragen. Ihr könnt Einnahmen und Ausgaben aber auch im Bereich „Buchungen“ anlegen. Die Grafik auf der Übersichtsseite zeigt euch in Form eines Balkens, wie viel Geld ihr im aktuellen Monat schon ausgegeben habt. Je weniger Grünanteile der Balken hat, desto enger solltet ihr eure Geldbörsen schnüren.

  1. Verschafft euch einen Überblick

Habt ihr wiederkehrende Einnahmen oder Ausgaben könnt ihr diese über den Punkt „Neue Fixbuchung“ eintragen. Einen Überblick über eure Fixbuchungen erhaltet ihr im gleichnamigen Reiter. Fixbuchungen können etwa euer Gehalt, eure Miete oder Kosten für Versicherungen sein. Ihr spart euch jede Menge Zeit, wenn ihr solche Transaktionen wiederkehrend einrichtet. Versucht hier so sorgfältig wie möglich zu sein. Denkt etwa auch an die Versicherung, die ihr nur einmal im Jahr zahlt. Auf der Buchungsseite seht ihr, sofern ihr alle relevanten Daten eingetragen habt, wie es um eure Finanzen bestellt ist. Ihr könnt die Liste natürlich problemlos nach diversen Kriterien sortieren.

  1. Konten anlegen

Oft gibt es in unseren Leben nicht nur ein Konto. Bei MoneyControl könnt ihr eure verschiedenen Konten ganz einfach anlegen. In den Grundeinstellungen haben wir für euch „Bargeld“, „Girokonto“, „Kreditkarte“ und „Sparkonto“ hinterlegt. Anpassungen sind selbstverständlich möglich unter dem Reiter „Konto“. So könnt ihr bei jeder Zahlung oder auch Einnahme angeben, woher das Geld kommt bzw. wohin es geflossen ist. Besonders bei Ausgaben, die man mit Karte tätigt, verliert man schnell den Überblick. Mit der App passiert das nicht mehr so schnell, vorausgesetzt, ihr nutzt sie auch entsprechend konsequent. Die einen User tragen jeden Tag fleißig alle Ausgaben ein, andere setzen sich wöchentlich hin – findet für euch einfach den passenden Weg, der zu eurem Alltag passt. Natürlich zählt das Geld, das ihr auf Sparkonten anlegt nicht zum Budget dazu, schließlich wollt ihr das nicht ausgeben! Bei der Vollversion habt ihr außerdem die Möglichkeit, euch unbegrenzt PDF-Berichte für eure Unterlagen zu ziehen. Einfach ausdrucken und abheften :-). Manchmal tut es gut, Finanzunterlagen auch ordentlich abzuheften.

  1. Monat für Monat

In der oberen Navigationsleiste findet ihr ein Kalenderblatt. Wenn ihr auf das Icon tippt, dann landet ihr im Vergleichsbereich. Sobald ihr über mehrere Monate Buch geführt habt, könnt ihr die Monate wunderbar schnell und einfach miteinander vergleichen. Visualisieren lassen sich eure Einnahme und Ausgaben außerdem über den Reiter Diagramme. Über das Plus oder Minus in der unteren Navigationsleiste könnt ihr zwischen Einnahmen und Ausgaben switchen.

  1. Übung macht den Meister

Ihr werdet mit der Zeit immer geübter im Umgang mit der App werden. Solltet ihr dennoch Verbesserungsvorschläge haben oder Fragen offen bleiben, dann zögert nicht und meldet euch bei unserem Support. Denn nur mit eurer Kritik können wir die App immer weiterentwickeln. Am Ende profitieren wir alle davon J. Jetzt wünschen wir euch aber erst mal ganz viel Spaß beim Einrichten und erkunden von MoneyControl. Denkt immer daran: Gesunde Finanzen sind eine wunderbare Basis für ein entspanntes Leben.

In-App Kauf Probleme und die Lösungen dazu

Von Zeit zu Zeit erreichen uns Nachrichten von Nutzern der mobilen Versionen von MoneyControl (also für iOS, Mac, Android, Windows und Windows Phone), die von Problemen mit den In-App Käufen der App berichten. Die Hintergründe und Lösungen werden in diesem Artikel behandelt.

Was sind In-App Käufe überhaupt?

Alle mobilen Versionen von MoneyControl verwenden so genannte In-App Käufe. Man kann die App also kostenlos aus dem jeweiligen App Store herunterladen und testen. Die Nutzung ist dann auf 20 Buchungen je Monat und 3 Wiederholungen beschränkt. Gefällt einem die App, kann man diese Einschränkung einfach und dauerhaft durch den In-App Kaufe des Primium-Updates aufheben.

Ebenso wie der Kauf einer kostenpflichtigen App (die also direkt beim Download bezahlt werden muss), werden auch die Käufe von In-App Artikeln über den jeweiligen App Store abgewickelt. Der Unterschied ist alleine, dass sich der Nutzer beim einem In-App Kauf in der jeweiligen App befindet und bei einem Download-Kauf direkt im App Store. Hinter den Kulissen arbeitet aber in beiden Fällen der App Store.

Zu den In-App Käufen erreichen uns nun vor allem Nachrichten zu zwei verschiedenen Problemen.

Problem 1: Käufe können nicht ausgeführt werden?

Der Nutzer versucht also in der App den Kauf auszuführen und erhält dabei eine Fehlermeldung. Meist, dass keine Verbindung zum Store besteht, oder dass der Kauf abgebrochen wurde.

Kauf und Zahlung werden also nicht ausgeführt und die Funktionen in der App bleiben eingeschränkt. Für den Nutzer ist das verständlicher Weise sehr ärgerlich. Leider können wir in diesen Fällen meist nicht weiterhelfen.

Wie zuvor erwähnt werden Kauf und Zahlung alleine vom App Store ausgeführt. Weder die App selbst, noch wir als Entwickler haben auf diesen Prozess irgendeinen Einfluss. Wir erhalten vom App Store hierzu noch nicht einmal eine Nachricht.

Man kann sich dies vorstellen wie den Kauf von Software in einem echten Geschäft:

  • Die Entwickler haben die Software hergestellt und an das Geschäft geliefert.
  • Der Kunde sucht sich die Software im Geschäft aus und will diese dann an der Kasse bezahlen.
  • Ist nun die Kasse Defekt oder im Geschäft tritt irgendein anderes Problem auf, haben die Entwickler hierauf auch keinen Einfluss.
  • Das Geschäft informiert die Entwickler nicht über jeden einzelnen Kauf und gibt auch keine Details über seine Kunden an die Entwickler weiter. Die Entwickler erhalten vom Geschäft nur regelmäßig Abrechnungen der Form „Im Monat X wurde die Software Y mal verkauft“.

Beim den App Stores ist es ganz genauso: Kommt es hier zu einer Störung beim Kauf, ist das Geschäft, also der App Store der richtige Ansprechpartner.

Die App Stores sind große und komplexe Systeme. Fehler und Probleme kommen hier also relativ häufig vor. Das können Probleme mit einzelnen Verbindungen sein oder auch schon mal großflächige Ausfälle sein. Große Probleme sind aber die eine große Ausnahme und kommen nur sehr selten vor.

Kommt es bei einem Kauf zu einem Fehler, handelt es sich hierbei in der Regel um ein kleines Problem wie z.B. eine gestörte Verbindung. Diese Probleme beheben sich meist nach relativ kurzer Zeit von alleine.

Die Lösung für den Nutzer ist also ganz einfach: Etwas abwarten und es dann noch einmal versuchen.

Das klingt banal, ist aber in den aller meisten Fällen wirklich die richtige Lösung.

 

Problem 2: Bereits gekaufte Funktionen sind auf einmal wieder gesperrt

Während es bei Problem 1 darum ging, dass sich Käufe nicht ausführen lassen, hat dieser Punkt bei Problem 2 geklappt: Der Nutzer hat den Kauf erfolgreich ausgeführt und kann die zugehörigen Funktionen ohne Einschränkungen nutzen. Ohne erkennbaren Grund werden die Funktionen aber irgendwann wieder gesperrt und der Nutzer erneut zum Kauf aufgefordert.

Dieses Problem ist natürlich noch ärgerlicher: Man hat bezahlt und auf einmal ist die zugehörige Leistung verschwunden und man soll noch einmal bezahlen.

Keine Sorge: Jeder In-App Kauf in unseren Apps muss immer nur einmal gekauft und bezahlt werden.

Das Verschwinden der gekauften Funktionen kommt es in den meisten Fällen gar nicht so grundlos wie es scheint. Der häufigste Grund ist in den aller meisten Fällen:

Ursache Nr 1: Neuinstallation der App

Wird die App neu installiert, erscheint diese zunächst einmal ohne alle Käufe. Die Funktionen sind also gesperrt. Dabei ist es egal, ob die App auf demselben Gerät neu installiert wird, oder ob man sich ein neues Gerät zugelegt hat.

Die App weiß in diesem Fall schlicht und einfach noch nichts von den früheren Käufen. Man kann sich aber ganz leicht daran erinnern. Der Weg hierzu unterscheidet je nach Version der App leicht

iOS und Mac

Rufen Sie in der App einfach die Kauf-Seite auf und verwenden Sie hier ganz unten die Funktion für die Wiederherstellung früherer Käufe. Solange man diese Wiederherstellung mit demselben App Store Konto ausführt wie den ursprünglichen Kauf, wird die App hiermit an die Käufe erinnert und stellt die zugehörigen Funktionen wieder zur Verfügung.

Android, Windows Phone und Windows

Bei diesen Plattformen besteht die Wiederherstellung einfach darin, dass Sie den Kauf noch einmal ausführen. Solange dies mit demselben Store Konto geschieht wie beim ersten Kauf, wird der Store automatisch erkennen, dass der Artikel bereits gekauft wurde, und diesen ohne neue Zahlung freigeben.

Ursache Nr 2: Update der App

Nach einem Update der App sind die Käufe verschwunden. Das sollte eigentlich nicht so sein, denn beim Update lädt der App Store nur eine neue Version der App herunter, während die Daten der App erhalten bleiben. Anders als bei der Neuinstallation der App wie bei Ursache 1, sollten die Käufe also eigentlich nicht vergessen werden. Eigentlich…

In seltenen Fällen kommt es dennoch vor, dass die Käufe nach einem Update nicht mehr vorhanden sind. Vermutlich ist hierfür ein Fehler beim Update oder im System verantwortlich.

Auch in diesem Fall ist die Lösung die Verwendung der Wiederherstellung früherer Käufe wie bei Ursache 1.

Ursache Nr 3: Wechsel der Plattform

Viele Nutzer wissen, dass man die Käufe auf einem neuen Gerät wiederherstellen kann. Die Ursache 1 ist für diese Nutzer also kein Problem. Uns erreichen aber regelmäßig Nachrichten von Nutzern, die davon berichten, dass sich ein Kauf der iOS Version auf dem Mac nicht reaktivieren lässt. Oder dass der Kauf unter Android auf Windows nicht erkannt wird, etc.

Das ist richtig und generell nicht möglich. Das ist also keine Einschränkung von MoneyControl, sondern eine allgemeine Funktion der App Stores. Käufe lassen sich nicht zwischen den App Stores austauschen. Wurde eine In-App kauf also z.B. in der iOS Version getätigt, muss der dieser in der Mac Version noch einmal ausgeführt werden.

Das klingt zunächst ziemlich dreist. Warum soll man für dieselbe Leistung zweimal bezahlen!? Dabei sollte man aber beachten, dass man zwei verschiedene Leistungen kauft.

Natürlich bietet MoneyControl für iOS (fast) dieselben Funktionen wie MoneyControl für den Mac, für Android, etc.. Natürlich dienen beiden Versionen der App demselben Zweck. Aber es handelt sich eben NICHT zweimal um dieselbe App.

Es ist nicht möglich eine iOS App einfach auf den Mac zu kopieren und dort zu verwenden (oder umgekehrt). Mac OS X und iOS sind zwei sehr verschiedene Systeme und entsprechend sind auch die zugehörigen Apps sehr verschiedenen. Nach größer sind die Unterscheide zu den anderen Plattformen wie Android oder Windows.

Jede Version der App ist eine komplett eigenständige Entwicklung. Hier verhält es sich genau wie bei einem Buch und dem zugehörigen Film: Beide erzählen dieselbe Geschichte, aber dennoch ist es offensichtlich, dass der Film nicht einfach eine Kopie des Buches ist. Dieser musste mit viel Geld, Zeit und Arbeit zusätzlich zum Buch produziert werden. Daher ist es selbstverständlich, dass man nicht kostenlos ins Kino kommt, nur weil man zuvor schon das Buch gekauft hat. Ebenso verhält es sich bei den verschiedenen App Versionen.

Ursache Nr 4: Ein App Store fehler

Probleme dieser Kategorie sind wirklich sehr selten. Durch einen Fehler im App Store kann es vorkommen, dass die Informationen über die bestehenden Käufe in einer App beschädigt oder gelöscht werden. Zu allem Übel kann es dann auch noch passieren, dass die Wiederherstellung der Käufe nicht auf Anhieb gelingt und die App somit wieder nur eingeschränkt arbeitet.

Die Wiederherstellung ist dann etwas aufwändiger aber natürlich immer noch möglich. Zum Glück sind diese Probleme sind aber wie gesagt sehr selten.  Aus diesem Grund beschreiben wir das Vorgehen in diesen Fällen in einem eigenen Artikel.